Internationales Bildungshaus - IBH
Raisa Trofimenko
Zitat
"Wir stehen für Integration durch Förderung, Erziehung
und Weiterbildung in einem internationalen Haus für
Kinder und Eltern"
Nach fünf Jahren Berufserfahrung im Nürnberger Kulturladen
Röthenbach erkannte Raisa Trofimenko, Zuwanderin aus der
Partnerstadt Charkiv in der Ukraine und Lehrerin mit
über 20-jährigen pädagogischer Erfahrung, ein großes
Interesse an Russischunterricht und professionellem
Erlernen der russischen Sprache.
So entstand 2005 die
Idee einer Privatschule für Kinder, Schüler und
Erwachsene mit einer breiten Palette an Fächern.
"Zunächst waren wir weniger als 10 Lehrer und gaben ca.
200 Schülern Unterricht vor allem in Deutsch, Englisch,
Russisch und Mathe". Das IBH besuchen mittlerweile
über 1200 Kinder und Schüler und über 300 Erwachsene aus
den ehemaligen UdSSR-Republiken, Tschechien,
Ex-Jugoslawien, der Türkei und Deutschland.
Vierundzwanzig Hochqualifizierte Lehrer,
die in der Regel zwei Fremdsprachen beherrschen,
unterrichten in Französisch, Latein, Altgriechisch,
Physik, Chemie, Geographie, Astronomie, Architektur,
Malen und Zeichnen, Schach, Kneten, Schiffsmodellbau,
Gedächtnistranig und Logopädie.
Als besondere
Ausbildungsrichtung gilt die Abteilung „Vorbereitung auf
die Einschulung“, betont Raisa Trofimenko.
Die
Grundsätze des Internationalen Bildungshauses
widerspiegeln sich in seinem Namen.
„Bei uns können sich
Menschen aller in Nürnberg lebenden Nationalitäten
austauschen, mit einander in Berührung kommen und sich
weiterbilden“, erzählt Raisa Trofimenko. „Darüber hinaus
wollen wir Integration durch ästhetische, kreative und
musikalische Förderung von Kindern und Jugendlichen
vorantreiben. Denn das ist die Sprache, die alle
verstehen“, sagt Unternehmerin Raisa Trofimenko
überzeugend. „Seit fast zehn Jahren in Nürnberg lebend
und arbeitend fühle ich mich an der Städtepartnerschaft
zwischen meiner alten und neunen Heimat beteiligt. Mein
Wunsch ist es, durch Russischunterricht für deutsche
Schüler und Erwachsene und Reisen nach Charkiv zu dieser
Tradition beizutragen“, sagt Raisa Trofimenko.